Themen » ABBOTTizer » ABBOTTizer Rezeptansicht

Papaya-Sellerie-Drink mit Zimt und Chili

Kategorie: ABBOTTizer Leicht & lecker

Der Sellerie als Gemüse tritt heutzutage all zu oft in den Hintergrund. Die wenigsten wissen seine gesunden Funktionen zu schätzen und so gerät er immer mehr in Vergessenheit. Dabei ist der gute alte Sellerie im Volksmund berühmt wegen seiner Potenz steigernden Wirkung und vitalisierenden Eigenschaften. Der wissenschaftliche Nachweis dafür lässt zwar immer noch auf sich warten, doch auch abgesehen von diesem Volksglauben lohnt sich ein zweiter Blick auf eine Gemüsesorte mit langer Tradition.

Zur Zeit der alten Griechen


Bereits in der Antike taucht der Sellerie in den Geschichtsbüchern auf:  Im alten Griechenland wurde diesem nämlich noch reichlich Aufmerksamkeit geschenkt. Damals wurden beispielweise die Gewinner der Sportspiele mit dem vitalisierenden Selleriekraut gekürt. Außerdem dienten seine Blätter als Vorlage für Münzprägungen und spielten auch beim Totenkult der Griechen eine große Rolle. Im Mittelalter und in der Renaissancezeit war der Sellerie besonders als Arzneipflanze sehr angesehen.
In unserer heutigen Zeit wird dem Gemüse jedoch außer als Suppengemüse kaum noch Beachtung geschenkt. Dabei ist Sellerie in vielen Gerichten sehr schmackhaft und dazu noch sehr gesund.

Einheimisches Gemüse

Der Sellerie stammt aus der Familie der Doldenblütler (meist krautige Pflanzen mit mehrfach geteilten Blättern, z. B. Fenchel, Petersilie, Kümmel) und hat eine Rosette aus langstieligen, breitgefiederten Blättern. Er bildet im zweiten Jahr einen meterhohen Stängel mit vielfach verzweigten kleinen Dolden aus grünlich weißen Blüten. Als einheimisches Gemüse kann er hierzulande auf allen Ackerflächen angebaut werden, die ausreichend Feuchtigkeit aufweisen, humus- und nährstoffreich sind und einen pH Wert von 6,5-7,5 haben. Bevorzugt gedeiht er jedoch auf luftigen und sonnigen Flächen und hat eine Wachstumsperiode von Sommerende bis Frühling. Somit ist der Sellerie eigentlich ein Wintergemüse, bei uns ist er jedoch in der Regel ganzjährig zu bekommen. Nach dem Kauf lässt sich er sich auch zu Hause noch einige Wochen aufbewahren. Am besten hält er sich, wenn man die Blätter entfernt und ihn in einem perforierten Kunststoffbeutel verpackt im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. Abgeraten werden muss jedoch vom Einfrieren, da er beim Auftauen matschig wird.

Knollensellerie vs. Staudensellerie

In hiesigen Supermärkten findet man meist zwei verschiedene Sorten: den Knollensellerie bei dem der etwa faustgroße kugelige Kopf verwendet wird und der Staudensellerie, bei welchem die fleischigen Blattstiele zubereitet werden. Es ist gar nicht allen bekannt, dass es diese beiden Arten von Sellerie gibt, da sie rein Äußerlich nichts gemein haben. Hier die braune unscheinbare dicke Knolle und dort die eleganten langen hellgrünen Stängel, die man eher dem Porree zuordnen würde. Beim Geschmack wird einem die Ähnlichkeit jedoch spätestens auffallen. Sellerieknollen werden vornehmlich in Gerichten der deutschen Küche verwendet, die Stauden kommen auch in Speisen der Mittelmeerküche zum Einsatz. Überwiegend als Suppengrün verwendet, sollten Neugierige den Sellerie aber auch unbedingt einmal als Püree, zum Getränk verarbeitet oder einfach gratiniert probieren. Neben einem lecker süßlichen und würzigen Geschmack, leistet man auch etwas für das eigene Wohlbefinden.

Gut für Körper und Geist

Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen verleiht dem Sellerie seinen typischen Geschmack. Nennenswert ist auch der Gehalt an Vitamin B6 und C sowie Phosphor und Calcium, die beide am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt sind. Zusätzlich liefert Sellerie wichtige Nährstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen für gesunde Haut, Augen und Haare. Sellerie wirkt blut- und darmreinigend, magenstärkend und entkrampfend. Mal abgesehen von der Potenz sind andere Gesundheitsaspekte von Sellerie also durchaus bewiesen. Vielleicht sind es aber einfach seine beruhigenden Inhaltsstoffe, die unsere innere Entspannung fördern und somit Lust auf andere Dinge machen.

Weitere Informationen zum Sellerie finden sie auch hier:

Auf der nächsten Seite finden Sie das Rezept