Diabetes und Nährstoffe: Lebensnotwendiges Material
Eine gesunde Ernährung ist wichtig für das menschliche Wohlbefinden. Dabei ist die Ausgewogenheit der verschiedenen Nährstoffe besonders wichtig. Um körperlich wie auch geistig fit und stressresistent zu sein, benötigt jeder Mensch verschiedene Nährstoffe, die meisten von ihnen sind essentiell. Eine einseitige Ernährung kann zu einem niedrigeren Energieniveau führen und damit zu verminderter Leistungsfähigkeit; akute Mängel an einzelnen Nährstoffen können auf Dauer auch lebensbedrohliche Folgen haben.
Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße
Die drei wichtigsten Hauptnährstoffe sind die Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße. Aus den Fetten und Kohlenhydraten beziehen wir unsere tägliche Energie. Das Eiweiß dagegen dient als Baustein für unsere Zellen und ist an den Stoffwechselvorgängen beteiligt. Eine gesunde Ernährung sollte die drei genannten Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt folgende Verteilung: ca. 55% Kohlenhydrate, ca. 30% Fette und ca. 15% Eiweiße. Ist dies nicht der Fall, können verschiedene ernährungsabhängige Erkrankungen die Folge sein. Beträgt beispielsweise der Fettanteil der Ernährung weit über 30%, kann dies zu Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen führen. Liegt dagegen die Kohlenhydratzufuhr weit unter 55% und ist zusätzlich arm an Ballaststoffen, kann dies Verdauungssstörungen oder ebenfalls Übergewicht verursachen.
Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe
Ebenfalls zu den Nährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die dem menschlichen Körper täglich mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Vitamine und Mineralstoffe enthalten im Gegensatz zu den Hauptnährstoffen keine Energie, helfen aber gegen Erkrankungen wie beispielsweise Erkältungen und Grippe vorzubeugen, verzögern den Alterungsprozess und gelten außerdem als eine Waffe gegen Krebs. Ohne eine ausreichende Menge an Vitaminen werden der menschliche Organismus und sein Immunsystem stark geschwächt. Vitamin C-Mangel beispielsweise kann zu Skorbut führen, Vitamin D-Mangel verursacht Osteoporose. Fehlt es an dem Vitamin B12 kann auch Blutarmut die Folge sein.
Zu den wichtigsten Mineralstoffen gehören Magnesium und Eisen. Sie sorgen zum Beispiel für ein optimales Zusammenspiel von Nerven und Muskeln. Dazu unterstützen sie die Produktion des Blutfarbstoffes und sind für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich.
Ballaststoffe sind bestimmte Kohlenhydrate, die lediglich in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide sowie in Vollkorn-Getreideprodukten vorkommen. Sie sind für eine gesunde Darmtätigkeit zuständig. Außerdem werden sie von den Dünndarmenzymen des Menschen nicht abgebaut und können dadurch in den Dickdarm gelangen, um dort unter anderem für eine ausreichende Füllung zu sorgen. Die sättigungsfördernde Wirkung kann gleichzeitig die Motivation für eine Gewichtsreduktion fördern.
Diabetiker im Besonderen benötigen mehr Nährstoffe als gesunde Menschen. Sie haben beispielsweise einen besonders hohen Bedarf an Vitamin E und C, da diese gefährliche Stoffwechselendprodukte abbauen können, die vermehrt bei Diabetikern gebildet werden. B-Vitamine unterstützen das Nervensystem und bieten Diabetikern Schutz vor diabetischen Nervenschäden (Neuropathie). Auch das Nahrungsfett Omega-3 ist besonders wichtig für die Ernährung bei Diabetes. Omega-3-Fettsäuren beeinflussen die Fließeigenschaften des Blutes positiv und haben dazu eine entzündungshemmende Wirkung.
Quellen (http://www.lifeline.dewww.lifeline.de; www.focus.de; www.webvitamine.de)





